Online statt Diskette - das ist das Ziel von immer mehr Kassenzahnärztlichen Vereinigungen. Die Daten der Quartalsabrechnung sollen abgesichert durch die ZOD-Karte direkt aus der Zahnarztpraxis in die KZV gelangen.
Projektziele
Zahnärzte Online Deutschland (ZOD) ist ein von der Zahnärzteschaft vorgegebener Anforderungsstandard, der eine Public-Key-Infrastruktur mit der Ausgabe von Signaturkarten an Zahnärzte beschreibt. Auf Basis dieses Standards bauen immer mehr KZVen Internet-Portale auf, welche die sichere Übertragung der Quartalsabrechnung und weiterer Informationen ermöglicht.
dgnservice hat als erster Anbieter Produktpakete auf Basis des ZOD-Standards für sich und die medisign GmbH entwickelt und von der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung zertifizieren lassen. Die Produktpakete werden unter anderem von den KZVen Nordrhein, Westfalen-Lippe und Thüringen als Zugangsmedium zu den Abrechnungsportalen dieser KZVen eingesetzt.
Ausgangssituation
dgnservice hat bereits in früheren Projekten mit zahnärztlichen Organisationen zusammengearbeitet und mit Veröffentlichung des ZOD-Standards umgehend mit der Erstellung eines passenden Produktpaketes begonnen.
Technische Lösung
Das von dgnservice entwickelte Produktpaket umfasst eine Signaturkarte gemäß den Vorgaben von ZOD, einen Kartenleser sowie eine Anwendungssoftware.
Organisatorische Lösung
Bei der Einbindung der Signaturkarten berät die dgnservice interessierte KZVen und stimmt bei Bedarf auch die Ausgabe der Produktpakete auf die Bedürfnisse der KZVen ab. Die KZVen können die Karteninhaber für den Zugriff auf ihre Portale eindeutig identifizieren, da sie für die Ausgabe der Signaturkarten die Karteninhaber als zahnärztliches Mitglied identifizieren und eine Produktionsfreigabe für jede einzelne Signaturkarte erteilen.
Einsatz nach Projektabschluss
ZOD-Karten werden derzeit von 11 KZVen als Zugangsmedium akzeptiert. Über 5.500 Zahnärzte sind bereits mit einer ZOD-Karte ausgestattet.